Vergangene Termine:

VER_TANZ_NETZT (Oktober 2019)

Ein JugendProjekt (10-14 Jahre) im Rahmen des Kulturrucksacks NRW in Kooperation mit dem Gemeinwesezentrum Etzelstraße Köln.

Gemeinwesezentrum Etzelstraße 250

Zwei Tänzerinnen laden für fünf Tage ins Gemeinwesenzentrum Etzelstraße ein, um zusammen ein Tanzstück zu entwickeln. Am Freitag gibt es eine Präsentation vor Freunden und Familie.

Wir liken, teilen und vernetzen uns ständig. Ob ich meine Freunde online oder offline treffe, ist manchmal fast dasselbe. Unsere Smartphones verbinden uns mit Freunden und Familie. Sie sind wie ein Zuhause, in dem wir Nachrichten bekommen, verschicken, von dem aus wir anderen zuhören, zuschauen und selbst zeigen können, wer wir sind und wer wir sein wollen.

Mit Tanz, Bewegung und einem selbst entwickelten Bühnenbild gestalten wir gemeinsam ein Stück, in dem wir die schönen und kreativen Seiten unserer Smartphones nutzen wollen, aber auch fragen, wo sie uns zu viel sind, wo sie uns ärgern oder auch traurig machen.

Außerhalb der Projektwoche besteht die Möglichkeit, gemeinsam ein Tanz-Theater-Stück in Köln zu besuchen.


TAGTRÄUMER (September- Dezember 2018)

Ein JugendProjekt (10-14 Jahre) im Rahmen des Kulturrucksacks NRW in Kooperation mit dem Gemeinwesezentrum Etzelstraße Köln.

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen“ 

Zitat: Astrid Lindgren.

Im Tanz-Labor „Tagträumer“ untersuchen wir mit Euch aktiv das Erleben und die Qualitäten von Faulsein, Langeweile und das Bedürfnis nach Rückzug. Das Tanzen nach festem Bewegungsmaterial auf Musik ist dabei genauso eingebunden, wie das spielerische Entwickeln von eigenen tänzerischen Ideen. Zusätzlich entwerfen und bauen wir aus Stoff, Pappe und Papier (mobile) Rückzugsorte.
Was am Ende dabei heraus kommt, wollen wir zusammen vor Freunden und Familie präsentieren.


OPEN INKUB WORKSHOP (Juli 2018 in der TanzFaktur )
Jennifer Döring | Philine Herrlein | Alice Rzezonka

In dem Workshop recherchieren wir Körperlichkeiten und Bewegungsqualitäten, die Zuständen der Entspannung und der Erschöpfung entspringen.

Objekte der Designerin Alice Rzezonka testen wir hierbei als Hüllen und temporäre Architekturen, die ein Sich-Entziehen und Verschwinden ermöglichen (Im Studio und ggf im öffentlichen Raum). Wir thematisieren Fragen, was wir brauchen um in aller Öffentlichkeit zur Ruhe zu kommen und welche Toleranz und Gelassenheit wir haben, um uns selbst und andere im Nichtstun zu erleben.